Test Samsung i900 Omnia

Samsung-i900-Omnia

Das finden wir:

Verarbeitung★★★★☆

Bedienung★★★★☆

Ausstattung★★★★☆

Design★★★★☆

Highlights:

Testfazit: gute Kamera, gutes Touchscreen Display, gute Ausstattung. Top Handy.

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Nachdem Daniel vor einiger Zeit den vermeintlichen iPhone Killer HTC Touch Diamond getestet hat, will auch ich mich mal an ein als iPhone Killer gehandeltes Handy wagen. Ich teste heute das Samsung i900 Omnia. Man hört und liest ja viel über das Omnia, in jedem Test wird sich lang und breit darüber ausgelassen, dass Omnia lateinisch ist und ‘alles’ bedeuet. Woll’n doch mal sehen, was das neue Handy von Samsung so alles kann. Hier mein Testbericht:

Rantasten an das Smartphone i900

Beim ersten Rantasten an das Smartphone i900 von Samsung fällt mir ein entscheidender Vorteil auf. Das Omnia ist nicht so klein wie das sehr kompakt gehaltene HTC Touch Diamond. Mit seiner Größe von ca. 112 mal 56,9 mal 12,5 Millimetern ist das Omnia i900 zwar noch nicht so groß wie das iPhone von Apple, aber für mich deutlich komfortabler als das HTC Handy. Das Display des Samsung i900 sieht zudem mit 3,2 Zoll ganz schön groß aus.

Spitzen Verarbeitung des Omnia

Von einem Samsung Handy erwartet man sich nicht umsonst eine gute Verarbeitung. Wenn Samsung für etwas besonders bekannt ist, dann ist es die gute Verarbeitung der Handys. Das ist beim Omnia i900 nicht anders, das Handy kann mich hier ganz klar überzeugen.

Metallgehäuse

Metall ist der Werkstoff der die Herzen vieler Handy-Nutzer höher schlagen lässt. Das weiß man auch bei Samsung. Das Omnia ist nicht zuletzt auch deshalb ein eher teures Handy, weil Samsung für das i900 hochwertige Materialien wie z.B. viel Metall verbaut hat.

Stift zum Samsung i900

Äußerlich betrachtet ist das Samsung Omnia ein sehr, sehr schickes Handy. Ziemlich schade finde ich allerdings, dass es für den mitgelieferten Stylus keinen Schacht oder sonstige zuverlässige Befestigungsmöglichkeit gibt. Der Stift kann lediglich mit einem Bändchen am Omnia i900 festgemacht werden. Er bammelt dann die ganze Zeit da so rum. Das würde man sich von einem hochwertigen Samsung Handy wie dem Omnia sicher anders erwarten. Vielleicht soll das aber auch bedeuten, dass man den Stylus sowieso nicht zur Bedienung des Omnia braucht.

Bedienbarkeit des Samsung Omnia

Die Bedienbarkeit des Omnia ist für meine Begriffe als wirklich einfach einzustufen. Die Menüführung ist durchgehend logisch und verständlich aufgebaut, bei diesem Handy musste ich mich nicht lange mit der Bedienungsanleitung abquälen. Auch meine ständige Angst, die Tastengröße bei einem Handy könnte für meine Finger zu klein ausfallen, ist beim Omnia zum Glück unbegründet.

Touchscreen des i900 Omnia

Der Touchscreen des Omnia ist wirklich ganz cool. Den bei einem Touchscreen normalerweise fehlenden Tastendruck gleicht das i900 durch Vibrationen aus. Das Handy gibt durch kurzes Vibrieren Feedback auf den erfolgten “Tastendruck”. Super finde ich auch, dass man das Omnia einfach um 90 Grad drehen kann, wenn man die virtuelle Tastengröße der Touchscreen Tastatur zu klein findet. Denn im Querformat werden beim Omnia die Tasten anders aufgeteilt und sind somit größer.

Handschriftenerkennung des Omnia

Der Test der Handschriftenerkennung des Samsung i900 Omnia hat mich teilweise ganz schön Nerven gekostet. Das Handy erkennt -zumindest offiziell- sowohl Schreibschrift als auch Druckschrift. Ich weiß schon seit der Grundschule, dass ich ne Schrift habe, die nicht so leicht zu lesen ist. Ich denke mal, wenn man ein bißchen Zeit und Geduld ins Schreiben mit dem Omnia investiert, dann könnte es auch meine Schrift erkennen, für langwieriges Probieren hatte ich aber leider nicht die Energie.

Omnias 5-Megapixel Kamera

Über die 5-Megapixel Digitalkamera des Samsung i900 sollte eigentlich keiner was zu meckern haben. Für eine Handykamera ist die Kamera des Omnia schon ein ziemlicher Hammer. Ausgestattet mit allem Schnick und Schnack wie z.B. Autofokus, Fotolicht, Gesichtserkennung und Bildstabilisator macht das Samsung Omnia so Einiges her.

Kamerafeature Smile-Shot

Die Kamera des Samsung Omnia verfügt noch über eine weitere Funktion, Smile-Shot genannt. Das ist ne echt coole Handy-Funktion, denn wenn man die beim Samsung i900 einstellt, dann wird erst dann ein Foto von der zu fotografierenden Person gemacht, wenn diese auch wirklich lächelt. Eigentlich könnte man das als Lächel-Erkennung bezeichnen. Durch den Bildstabilisator, die Gesichtserkennung und die Smile-Shot Funktion des Samsung i900 wird quasi jeder blöde Esel zu einem akzeptablen Fotografen, lediglich bei der Wahl des Motivs ist noch ein Griff ins Klo möglich!

Das Omnia für Businessanwendungen

Für Geschäftsleute, die mit ihrem Handy auch arbeiten wollen, bietet das Samsung Omnia, das mit dem Betriebsystem Windows Mobile 6.1 läuft, die gängigen Office-Anwendungen von Windows, also Word, Excel, Powerpoint. Der SmartReader ermöglicht das Scannen von Texten mit dem Omnia i900.

Wer im Internet surfen will kann das mit dem Omnia bei guter Netzabdeckung sehr flott genießen; das HSDPA Handy schafft Download-Geschwindigkeiten mit bis zu 7,2 Mbit/s. Als Browser stehen beim Omnia i900 der Microsoft Internet Explorer und Opera in ihrer Mobil-Variante zur Verfügung.

Fazit: gutes Handy mit guter Kamera

Das Samsung i900 Omnia hat mich überzeugt. Das Handy sieht nicht nur gut aus, es kann wirklich eine ganze Menge. Aber eben nicht ALLES. Durch die Ausstattung mit einer sehr guten Kamera sehe ich das Omnia eine kleine Nasenlänge vor anderen als iPhone Killer bezeichneten Handys, oder zumindest in ganz starker Konkurrenz zu ihnen. Da muss halt jeder seine eigenen Prioritäten setzen.

am Nov 19 2008 veröffentlicht unter Smartphone, Testberichte

2 Responses to “Test Samsung i900 Omnia”

  1. [...] erste Prada Phone von LG und andere aktuelle Touchscreen Handys wie das HTC Touch Diamond oder das Samsung Omnia verlässt sich das Prada II (LG KF900) nicht mehr allein auf einen Touchscreen. Zusätzlich dazu [...]

  2. [...] Samsung Omnia i900 erhält Verstärkung durch die neuen Windows Mobile Smartphones Samsung Omnia II I8000, Omnia Pro [...]

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