Samsung Corby im Test

Das finden wir:

Verarbeitung★★★★☆

Bedienung★★★½☆

Ausstattung★★★☆☆

Multimedia★★★☆☆

Highlights:
2.8 Zoll Touchscreen, Speicherkartenslot, UKW-Radio, Bluetooth, MP3 Player, super Akkulaufzeiten, Wechselcover

Testfazit:
Der kleine Bruder des Samsung Star hat sich einiges abgeguckt: Mit langen Akkulaufzeiten, klarem Touchscreen Display und gutem MP3 Player hat es sich in unserem Test echt beliebt gemacht. Leichte Punktabzüge sind beim Samsung Corby aber dennoch nötig. So ist die 2 Megapixel Kamera nicht nur zu schlapp, sie muss auch ohne Fotolicht auskommen. Schnelles Internet per UMTS ist mit dem Samsung Corby ebenfalls nicht angesagt, doch irgendwo muss der günstige Preis ja auch herkommen…

Wer wie das Corby mit dem Samsung Star in etwa dem gleichen Preissegment einen Nebenbuhler hat, der hat hart zu strampeln. Doch mit Touchscreen Display, MP3 Player und Bluetooth muss sich das bunte Handy Samsung Corby nicht verstecken. Beim kleinen bunten Gesellen für alle Jungen und jung gebliebenen kommen bunte Wechselcover zum Einsatz, wie mancher sie vielleicht noch aus den 90er Jahren von Nokia Handys kennt. Insgesamt drei von ihnen sind bei unserem Testgerät inklusive gewesen, mit denen die Rückseite des Handys veränderbar ist.

Die äußere Hülle des Touchscreen Handys Samsung Corby ziert nicht nur bunte Farbe, sondern auch eine sehr kompakte Bauform mit den Abmessungen 103 x 57 x 12 mm und dem geringen Gewicht von 93 Gramm. Mit seinen abgerundeten Kanten liegt das Corby zudem schmeichlerisch gut in der Hand. Und auch wenn das Samsung Handy nicht extrem hochwertig aussieht, unser Corby Testgerät war Samsung gewohnt gut verarbeitet.

Auch an der Bedienbarkeit des Touchscreen Display (Größe 7,11 cm bzw. 2,8 Zoll) wollen wir nicht mäkeln, die Bedienung war einfach wie intuitiv möglich, auch wenn das dezente Antippen dem Touchscreen teilweise keine Reaktion entlockte. Dem Ruf nach mehr Fingerdruck (Bedienung per Stylus is nicht) folgten wir aber gern, da dadurch nicht gewollte Anwendungen deutlich seltener aufgerufen werden als bei manchem Konkurrenz Produkt mit großer Sensibilität. Die TouchWiz Oberfläche, die mit Widgets arbeitet und eine Gestaltung der Homescreens nach persönlichen Wünschen zulässt, hat sich dabei bei der Bedienung als absolut praktisch erwiesen.

Ein nicht unerhebliches Manko zeigt sich beim Corby dennoch: Da die virtuelle Qwertz Tastatur fehlt und einzig eine virtuelle Nummern Tastatur zur Verfügung steht, muss der Nutzer wieder auf das ursprüngliche System fürs Nachrichten Tippen zurückschalten. Das kann sich unter Umständen stark aufs Tempo auswirken.

Was beim Samsung Corby dagegen für sehr angenehme Überraschungen sorgte war die spitzen Sprachqualität, aber auch der gute MP3 Player. Schade ist dabei nur, dass im Lieferumfang unseres Geräts für den Corby Test weder ein Datenkabel noch eine Speicherkarte zu finden waren. Letztere kann übrigens, sofern dann vom Nutzer nachgekauft, in den Slot unter dem Akkudeckel Platz finden. Für Fotos würde unsereins nicht unbedingt viel Speicherplatz vom Corby verlangen, den die 2 Megapixel Kamera reicht nur für kleinere Schnappschüsse bei guten Lichtverhältnissen (Fotolicht fehlt).

Genau so unspektakulär wie die Kamera ist auch die Internetverbindung mit dem Samsung Corby. Hier muss auf HSDPA und UMTS geschweige denn WLAN verzichtet werden, was das Surfen nicht unbedingt zum größten Vergnügen mit dem Corby macht. Ein Blick auf den Preis des Samsung Handys verrät allerdings, dass günstige Touchscreen Handys nun einmal irgendwo abgespeckt werden müssen.

am Mai 16 2010 veröffentlicht unter Testberichte

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